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Wieder ein Jahr vorbei. Die Osterfeiertage stehen schon wieder vor der Tür. So schnell vergeht die Zeit. Die Jahre fliegen dahin, wir merken es nicht wirklich, und werden immer älter.

Die Knochen fangen an zu schmerzen, die Augen lassen nach, und die Kinder verlassen das Haus. So läuft das Leben zwischen unseren Fingern dahin. Wir nehmen es nicht wirklich wahr, sondern als gegeben hin.

Jeder gelebte Tag bringt uns ein Stück unseres Todes näher. Darum sollten wir jeden Atemzug bewußt erleben, und mit ihm leben, denn keiner von uns weiss, wann er seinen Abgang zu tätigen hat.

Also: Haltet es wie ich! Wenn Ihr die Zeit und Möglichkeit habt, dann genießt für ein paar Momente Euer Leben, denn Ihr wisst nicht, ob das am nächsten Tag noch möglich ist.

Denkt an Eure Lieben, und lasst diese an Eurem Glück teilhaben, denn es gibt viel zu viel Ungerechtigkeiten und Elend.

Zur Aufheiterung zeige ich Euch ein nettes Foto von ganz lieben Menschen.

 

zwei Häschens

zwei Häschens

Nach langer und aufreibender Wartezeit, haben wir endlich den letzten Befund erhalten: Negativ! Uns ist ein Gebirge vom Herzen gefallen.

Vor ein paar Monaten kam unser Jüngster mit Lähmungserscheinungen ins Spital. Nach den ersten Labor und MR-Untersuchungen wies alles auf MR hin. Wir fielen natürlich aus allen Wolken.

Dennoch stand ein spezieller Bluttest aus, der in Innsbruck gemacht wurde, und der einige viele Wochen dauerte, da Kulturen angelegt worden sind. Und heute haben wir die positive Nachricht erhalten, dass es doch nicht MS ist.

Das Alter sprach zwar immer irgendwie dagegen, er ist ja erst zehn, aber die Befunde dafür. Wir sind nun überglücklich, dass doch noch alles gut verlaufen ist.

Was er allerdings genau hatte, ist immer noch ungeklärt, und wir dankbar.

Wir sind doch wirklich in einem der letzten Zipfel Österreichs, denn wir ersticken immer noch in Schnee. Überall woanders ist dieses weiße Zeug schon weg, nur bei uns nicht. Immerhin konnten dadurch die Schirennen problemlos über die Piste gehen.

Unser Vorteil ist es, dass wir innerhalb von ein paar Minuten am Berg sind. Die Saison können wir immer sehr gut ausnutzen, denn der Weg ist nicht weit.

Ich hab da ein paar Fotos aus meinem Küchenfenster gemacht, um zu zeigen, wie weiß es hier ist.

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